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Entscheidungen in Sachen Pferderecht

02.04.2019: Streit um ein totes Pferd

Streit um ein totes Pferd

Auch wenn es sich makaber anhört: Es ist schon mehrfach vorgekommen, dass im Laufe eines Prozesses das Pferd verendet oder eingeschläfert werden muss, um das gestritten wird. Damit ist dann der Prozess keineswegs beendet, wie nachfolgender Beispielsfall zeigt.

 

01.03.2019: Das mangelhafte Lehrpferd

Das mangelhafte Lehrpferd

Zum weit überwiegenden Teil sind es gesundheitliche Probleme, die beim Pferdekauf zu Reklamationen führen. Es gibt aber auch Mängel, die den Charakter, das Temperament und das Verhalten des Pferdes im täglichen Umgang betreffen.Ein BeispielsfallDie Klägerin eines in zweiter Instanz vom Oberlandesgericht Olden- burg (OLG) entschiedenen Rechtsstreites hatte im Kindesalter Reiter- fahrung gesammelt und dann nach langjähriger Unterbrechung als Wiedereinsteigerin ein "Lehrpferd" gesucht.

 

12.01.2019: Der Stallinhaber haftet nicht für jeden Schaden am eingestellten Pferd

Der Stallinhaber haftet nicht für jeden Schaden am eingestellten Pferd

Der Bundesgerichtshof hat 2017 eine grundlegende Entscheidung getroffen, die unter bestimmten Voraussetzungen dem Inhaber eines Pferdepensionsstalles die Beweislast dafür auferlegt, dass ein Schaden am eingestellten Pferd nicht auf eine Pflichtverletzung seinerseits zurückzuführen ist.

 

18.12.2018: Rechtsbeitrag: Vergiftung durch Robinienholz

Rechtsbeitrag: Vergiftung durch Robinienholz

Vom Inhaber eines Pferdepensionsbetriebes dürfte zu erwarten sein, dass er für Pferde giftige Pflanzen kennt. Zu denen gehört auch Robinienholz. Verwendet er das für die Konstruktion eines Weidezauns, ist von einer vertraglichen Pflichtverletzung auszugehen.

 

27.11.2018: Wie weit geht die Beweisvermutung zulasten des Verkäufers?

Wie weit geht die Beweisvermutung zulasten des Verkäufers?

Im Zentrum gerichtlicher Auseinandersetzungen zwischen gewerblichem Verkäufer und privatem Käufer eines Pferdes steht oft die Frage, wie weit die im Gesetz vorgesehene Beweisvermutung reicht, die innerhalb der ersten sechs Monate ab Übergabe anzuwenden ist.

 

29.10.2018: Recht kurz und bündig: Leitsätze zur Tierhalterhaftung

Recht kurz und bündig: Leitsätze zur Tierhalterhaftung

Die Haftung des Pferdehalters ist ein "heißes Eisen", zumal der Halter eines "Luxustieres" ohne eigenes Verschulden haftet, wenn sein Pferd einen Schaden verursacht. Das Risiko wird in diesem Beitrag auf der Grundlage einiger Gerichtsentscheidungen beleuchtet.

 

29.09.2018: Rechtsprechung: Schadensersatzansprüche einer „Reitbeteiligung"

Rechtsprechung: Schadensersatzansprüche einer „Reitbeteiligung"

Das Thema "Reitbeteiligung" wurde in unserer Rechtskundereihe schon mehrfach behandelt. Ein Urteil des OLG Nürnberg gibt Veranlassung, auf das erhebliche Haftungsrisiko des Tierhalters gegenüber der Reitbeteiligung nochmals einzugehen.Der SachverhaltDer Klägerin eines Rechtsstreites war das Recht eingeräumt worden, das Pferd der beklagten Tierhalterin an drei Tagen pro Woche nach Belieben auszureiten.

 

27.08.2018: Rechtsbeitrag: Kurz und bündig - Einige Grundsätze zum Pferdekaufrecht

Rechtsbeitrag: Kurz und bündig - Einige Grundsätze zum Pferdekaufrecht

In diesem Beitrag beschränke ich mich darauf, einige Grundsätze zum Pferdekaufrecht vorzustellen, die in der gerichtlichen Praxis große Bedeutung haben:1.  Das UmgehungsgeschäftWeil der Verbrauchsgüterkauf die Vertragsfreiheit zu Lasten des Verkäufers sehr stark einschränkt und dessen Haftungsrisiken sehr groß sind, liegt die Versuchung nahe, einen Nicht-Unternehmer als Verkäufer eines Pferdes vorzuschieben.

 

24.07.2018: Das unreitbare Dressurpferd

Das unreitbare Dressurpferd

Es gibt eine unübersehbare Vielzahl von Kaufvertragsformularen, die über das Internet zur Verfügung stehen. Darin finden sich teilweise Klauseln, deren Auslegung selbst versierten Juristen Schwierigkeiten bereiten können.Ein BeispielsfallDer Kläger eines Rechtsstreites hatte ein Dressurpferd gekauft.

 

19.06.2018: Sturz beim Springtraining: Haftet der Reitlehrer?

Sturz beim Springtraining: Haftet der Reitlehrer?

Über mehrere Jahre zog sich ein Rechtsstreit hin, bei dem es um die Frage ging, welche rechtlichen Anforderungen an die Fürsorgepflicht des Reitlehrers zu stellen sind im Hinblick auf die Unfallvermeidung beim Springunterricht. Hat er für die Folgen eines Sturzes eines Schülers einzustehen, wenn er sich nicht exakt an die Empfehlungen der "Richtlinien für Reiten und Fahren" hält?Der SachverhaltDer Beklagte des Rechtsstreites, ein außerordentlich erfahrener Springtrainer, ließ ein In-Out aufbauen, das aus einem Cavaletti in Höhe von 30 cm und einem Steilsprung von zunächst 70 cm bestand.

 

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