47. Pferdetage Blowatz: Philipp Makowei tuts nochmal

Erschienen am 01.08.2022

Zwei Gadebuscher Reiter sorgten im Stechen des Großen Preises der Gemeinde Blowatz vor zahlreichem Publikum und politischer Prominenz für Spannung pur. Drei gut organisierte Turniertage unter Leitung von Ingo Meissner und Joachim Lenschow auf dem bestens herausgeputzten „Fritz-Thomas-Platz“ waren einmal mehr ein besonderes Erlebnis.

Der 31-jährige Philipp Makowei aus Gadebusch gewann mit dem 15-Jährigen Quester den Großen Preis der Gemeinde Blowatz und am Samstag auch das Championat. © Jutta Wego

Der 31-jährige Philipp Makowei aus Gadebusch gewann mit dem 15-Jährigen Quester den Großen Preis der Gemeinde Blowatz und am Samstag auch das Championat. © Jutta Wego

Vor dem Gemeindelogo von Blowatz gratulierten Philipp Makowei zum Sieg: v.l. Landrat Tino Schomann, Winfried Kauert (Stellvertr. Bürgermeister der Gemeinde Blowatz), Kreistagspräsident und Schirmherr Thomas Grothe, Joachim Lenschow von der Turnierleitung und Dr. Lothar Makowei, der Vater des Siegers. © Jutta Wego

Vor dem Gemeindelogo von Blowatz gratulierten Philipp Makowei zum Sieg: v.l. Landrat Tino Schomann, Winfried Kauert (Stellvertr. Bürgermeister der Gemeinde Blowatz), Kreistagspräsident und Schirmherr Thomas Grothe, Joachim Lenschow von der Turnierleitung und Dr. Lothar Makowei, der Vater des Siegers. © Jutta Wego

Mit der Stute Ceedah, mit der sie den Großen Preis vor 2 Jahren gewann, siegte die Finnin Kati Lekander im Zwei-Sterne M-Springen am Sonntag. © Jutta Wego

Mit der Stute Ceedah, mit der sie den Großen Preis vor 2 Jahren gewann, siegte die Finnin Kati Lekander im Zwei-Sterne M-Springen am Sonntag. © Jutta Wego

Blowatz. Tino Schomann, Landrat von Nordwestmecklenburg und Kreistagspräsident Thomas Grothe waren begeistert über das packende Stechen, dass sich die Gadebuscher Hanna Nagel und Philipp Makowei im Großen Preis der Gemeinde Blowatz lieferten. Vorjahressieger Philipp Makowei brachte das Kunststück fertig drei Pferde ins Stechen zu bringen. Seine Teamkollegin Hanna Nagel gehörte mit zwei Pferden zu den insgesamt acht Paaren die die Endrunde erreichten.

Makowei gab schon mit seinem ersten Pferd For Frieds zu verstehen, dass der Sieg nur über ihn geht. Fehlerfreie 35,76 Sekunden waren sehr schnell. Die 18-jährige Paula Nagel schaltete unmittelbar danach mit der 12-jährigen Carmen voll auf Angriff, hatte das Glück auf ihrer Seite und benötigte nur 34,23 Sekunden. Große Begeisterung über diesen mutigen Ritt. Mit seinem zweiten Pferd Queo II (0/35,98 sec) konnte sich Philipp Makowei die Führung nicht zurückholen. Doch der 31-Jährige hatte ja noch ein Eisen im Feuer. Kein Zweifel, dass er mit seinem Siegerpferd aus dem Vorjahr alles geben würde. Bis zum drittletzten Sprung lag er noch zurück. Doch dann glückte

die riskant enge letzte Wendung und nach einem Riesensatz über den letzten Oxer hielt die elektronische Uhr bei 34,02 Sekunden. Damit war er 21 Hundertstelsekunden schneller als Hanna Nagel und wieder holte seinem Sieg von 2021. Hanna Nagel wurde Zweite und mit seinen anderen beiden Pferden wurde Philipp Makowei Dritter und Vierter.

Auch das Championat am Samstag, ein Zwei-Phasen-Springen Klasse S, gewann Philipp Makowei mit Quester und unterstrich damit seine aktuell hervorragende Form. Auch in diesem Springen war Paula Nagel mit Carmen vorn dabei, musste aber noch Rica Marlene Scholz (Schloss Wendorf) mit Casadimo an sich vorbeiziehen lassen und wurde Dritte.

Das Zwei-Sterne Punktespringen Klasse M am Sonntag gewann die Finnen Kati Lekander aus Karow mit der 13-jährigen Stute Ceedah, mit der sie vor zwei Jahren den Großen Preis gewann. Auf den 2. Platz galoppierte Anne Wejda (Barth/Rubitz mit Cellestra, Frieda Pawandenat (Gr. Stieten) wurde mit Chloe Dritte.

Florian Villwock aus Tempel bei Ribnitz, der für Wöpkendorf im Sattel sitzt, gehörte mit Arizone zu den zweifachen Siegern in den M-Springen. © Jutta Wego

Florian Villwock aus Tempel bei Ribnitz, der für Wöpkendorf im Sattel sitzt, gehörte mit Arizone zu den zweifachen Siegern in den M-Springen. © Jutta Wego

Spannung bis zum letzten Ritt auch am späten Samstagabend beim Spezialzeitspringen Klasse M (Zwei-Sterne), in dem es Bonuspunkte in Form von Geld für jedes von den Reitern selbst erhöhte Hindernis gab und mit zwei Umläufen ausgetragen wurde. Siegerin wurde Ramona Schilloks (Güstrow) mit Cenny, die damit neben dem Preisgeld auch den Jackpot in Höhe von 440 Euro gewann. Der 2. Platz ging an Florian Villwock (Wöpkendorf), der mit Colonja im 2. Umlauf eine Sekunde langsamer war.

Florian Villwock hatte zuvor mit Arizona die 1. Abteilung des M-Springens für Reiter gewonnen, die nicht zum Reiterbund Nordwestmecklenburg gehören. Die 2. Abteilung war ein Wertungsspringen für den begehrten NWM-Springcup, dessen Finale beim Hallenturnier im Oktober in Gadebusch ausgetragen wird. In diesem Springen musste sich Philipp Makowei, der mit den beiden S-Siegen und insgesamt 14 Ritte ins Preisgeld erfolgreichster Reiter wurde, auf For Friends mit dem 2. Platz begnügen. Der Sieg ging an Alina Maack (Grevesmühlen) auf Bernadette. Teamkollegin Juliane

Weihs wurde auf Zora Z Dritte. Die Gesamtwertung nach drei Prüfungen führt Philipp Makowei dennoch mit 52 Punkten an. Gefolgt von Alina Maack (42 Pkt.) und Lilli Plath (Poel), die 38 Punkte gesammelt hat.

In einem weiteren Ein-Sterne M-Springen am Sonntag kam Florian Villwock mit Arizone zu seinem zweiten Turniersieg. Hanna Nagel (Gadebusch) wurde mit Rewell Zweite. L-Siege gingen an Kathleen Streit-Pottmeyer (Schwaan) mit L’amour, auf dem sie auch ein A-Springen gewann. Ferner an Lisa Hünemörder (Poel) auf Cosinus Phi, Mario Mühlenberg (Friedrichsruhe) auf Bangkok und Hermine Burchard (Cramon) auf Florida. (fw)

Neun strahlende Kinderaugen gab es bei der Siegerehrung im Führzügelwettbewerb. © Jutta Wego

Neun strahlende Kinderaugen gab es bei der Siegerehrung im Führzügelwettbewerb. © Jutta Wego

Im Showblock präsentierten sich drei Shetland-Ponygespanne. Darunter Stephan Pannwitt aus Neuburg mit diesem schönen Sechserzug. © Jutta Wego

Im Showblock präsentierten sich drei Shetland-Ponygespanne. Darunter Stephan Pannwitt aus Neuburg mit diesem schönen Sechserzug. © Jutta Wego

Eine besondere Ehrung gab es für Ole Meissner (Mitte) und Philipp Hoop, der von seiner Schwester Andrea Hoop (l.) vertreten wurde. Beide sind trotz ihres jungen Alters besonders engagiert in der Vorbereitung und Durchführung des Turniers. Es gab eine Ehrenrunde in der Kutsche von Torsten Mundt mit ihren lebenden Geschenken (Zuwachs für Ole's Hühner). © Jutta Wego

Eine besondere Ehrung gab es für Ole Meissner (Mitte) und Philipp Hoop, der von seiner Schwester Andrea Hoop (l.) vertreten wurde. Beide sind trotz ihres jungen Alters besonders engagiert in der Vorbereitung und Durchführung des Turniers. Es gab eine Ehrenrunde in der Kutsche von Torsten Mundt mit ihren lebenden Geschenken (Zuwachs für Ole's Hühner). © Jutta Wego

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