WM Aachen: Malin Hansen-Hotopp bleibt trotz kleiner Fehler optimistisch

Erschienen am 13.08.2026

44 Reiter starteten in der Dressur zum Auftakt der Weltmeisterschaften in der Vielseitigkeit. Von den deutschen Teilnehmern musste Malin Hansen-Hotopp (Gransebieth) aus Mecklenburg-Vorpommern nach Libussa Lübbeke und Caramia FRH (31,3 Minuspunkte) als zweite ins Viereck. Nicht im Hauptstadion der Soers, sondern im Fahrstadion wurde die Dressur der Vielseitigkeitsreiter ausgetragen. „Der Rasen ist super zum Reiten“, sagte Malin Hansen-Hotopp. Ähnliche Bedingungen gibt es auch in England.

Malin Hansen Hotopp und Carlitos Quidditch K in der Dressurprüfung. © H.J.B.

Malin Hansen Hotopp und Carlitos Quidditch K in der Dressurprüfung. © H.J.B.

Voller Spannung kam dann das Paar in das Fahrstadium. Malin Hansen-Hotopp musste die Zuschauer besänftigen, damit nicht so viel geklatscht wurde und ihr Schimmelwallach sich nicht aufregen sollte. Der erste Teil der Dressur ging dann auch sehr gut. Zeitweise lag das deutsche Paar bei den Richtern bis dahin auf Platz eins. Die Zuschauer konnten die Notenvergabe der drei Richter stets an der Anzeigetafel verfolgen.

Dann kam das Angaloppieren vor dem Richterhäuschen C, bei der der Schimmelwallach Spannungen aufwies. „Er war so unter Strom und fixiert auf andere Dinge. Dann hatten wir da einfach ein Missverständnis. Trotz der kleinen Fehler bin ich doch zufrieden. Immerhin bin ich noch unter der 30 Minusmarke geblieben“, erklärte Malin Hansen-Hotopp im Anschluss den Journalisten. „Eigentlich hatte ich mit so 25 oder 26 gerechnet. Das war schon mein Ziel. Er ist ja wirklich sensationell gut Dressur gegangen in dieser Saison. Wir waren eigentlich immer vorne, Erster oder Zweiter“, ergänzt die Reiterin. Am Ende hatte sie 71,30 Prozentpunkte erreicht, was im Ergebnis sich mit 28,60 Minuspunkten widerspiegelt. Damit lag sie am ersten Tag in der Gesamtwertung auf Platz vier. Das deutsche Team liegt von 16 Mannschaften nach zwei Reitern auf Rang drei hinter den führenden Neuseeländern und den Briten.

Noch einmal gehen am Freitag 44 Teilnehmer aufs Viereck. Darunter auch Julia Krajewski und Uelzener’s Nickel (11.39 Uhr) sowie Michael Jung und fischerChipmunk FRH (16.18 Uhr). Einzelreiter Christoph Wahler ist mit D’Accord FRH (13.06 Uhr) am Start.

Dann steht noch die Besichtigung der Geländestrecke bevor. Mindestens eineinhalb Stunden benötigt Malin Hansen-Hotopp, sagt sie. Der Kurs sei sehr anspruchsvoll und die Zeit sei knapp bemessen.  Am Samstag steht dann die zweite Teilprüfung an und am Sonntag folgt die Entscheidung im finalen Springen. (H.J. Begall)

Malin Hansen Hotopp und Carlitos Quidditch K in der Dressurprüfung. © H.J.B.

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