Löningen: Goldene Schärpe Pferde: Heimsieg für Weser-Ems I

Erschienen am 16.06.2026

Westfalen III gewinnt Silber, Weser-Ems II Bronze -  Bronze für Raphaela Demiani in der Einzelwertung

Bei der „Goldenen Schärpe Pferde“ in Löningen konnte der gastgebende Landesverband Weser-Ems mit seiner ersten Mannschaft einen Heimsieg verbuchen. Für Weser-Ems III gab es darüber hinaus die Bronzemedaille. Zweiter wurde Westfalen III.

Nur eine Woche nach den Ponyreitern trafen sich erneut über hundert Nachwuchsreiter mit ihren Pferden im Reitsportzentrum Brundiers in Löningen, um dort ihre Goldene Schärpe auszutragen. Darunter mit Raphaela Demiani, Jette Wandel, Laura Kukowski, Ira Rathsack, Emelie Schulz, Hanna Kulz, Emma Schulz, Ida Götze, Flora König und Charlotte Fehr zehn junge Damen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Dem Team Weser-Ems I gelang bei der Goldenen Schärpe Pferde in Löningen ein Heimsieg. © Ute Goedeke

Dem Team Weser-Ems I gelang bei der Goldenen Schärpe Pferde in Löningen ein Heimsieg. © Ute Goedeke

Auch für sie ging es darum, in den sechs für eine Vielseitigkeit wesentlichen Teilprüfungen die Sieger zu ermitteln: Dressur, Stilspringen und Geländeritt, jeweils auf E-Niveau, sowie das Vormustern der Pferde, abgerundet durch Theorie und einen Fitnesstest für die Reiter.

Bereits in der Dressur legte Weser-Ems I mit der höchsten Punktzahl aller 19 teilnehmenden Teams den Grundstock für seinen späteren Sieg. Aber auch beim Geländeritt, der wie bei den Ponyreitern direkt an der Reitanlage stattfand, hatte der Lokalmatador die Nase vorn. Dennoch wurde es mit der Goldmedaille noch eng, denn das Team Westfalen III folgte ihm bis zum Springen dicht auf dem Fuß und holte zuletzt mit durchweg guten Leistungen im Parcours massiv auf. Im Endergebnis trennten lediglich zwei Zehntel die beiden Mannschaften voneinander. Weser-Ems I mit Sophia Brinkmann mit Luc M, Amelie Brockhaus mit Summernight Rock, Martje Drewenz mit Tullibards It Takes Time, Amy Gerdes mit Black Rose und Marlena Triskatis und Captain Chaos kam auf 382,9 Punkte, die Westfalen folgen mit 382,7 Punkten. Westfalen III, das waren Laetitia Anna Schulze Wälter mit Zweet Dream, Philippa Suttorp mit Frizzantino, Carla Sophia Gäher mit Findus, Carla Spielbrink mit Cushy-Jolie und Luisa Böhmer mit Dzumba.

Mit etwas Abstand konnte sich Weser-Ems II mit 370, Punkten auf Platz drei einordnen. Auch sie taten sich vor allem im Gelände hervor, allen voran die erst elfjährige Martha Brockhaus, die mit dem 19-jährigen Brundierschen Hengst Quatman die zweitbeste Note ihrer Abteilung, eine 8,8 erzielte. Ebenfalls für Weser-Ems II am Start: Allegra Rießner mit The Playboy, Mia Dircks mit Coroneo, Rieke Hicken mit Shakira de Finca Barroco und Luisa Pompey mit Casiltana W.

Einzelwertung

In der Einzelwertung erkämpfte sich Raphaela Demiani vom RSC Neuendorf mit Balou's Olymp die Bronzemedaille (das Foto zeigt sie beim Bundeswettkampf 2025 in Hohen Luckow mit North Star. © Archiv Wego

In der Einzelwertung erkämpfte sich Raphaela Demiani vom RSC Neuendorf mit Balou's Olymp die Bronzemedaille (das Foto zeigt sie beim Bundeswettkampf 2025 in Hohen Luckow mit North Star. © Archiv Wego

Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Weser-Ems und Westfalen spiegelte sich auch in der Einzelwertung wider. In der ersten Abteilung war es die 15-jährige Laetitia Anna Schulze Wälter aus Dortmund, die mit Zweet Dream den Ton angab. In diesem Jahr gehörte sie bereits zum siegenden Team bei der Deutschen Vierkampf-Meisterschaft. In Löningen erhielt sie im Parcours die glatte 9, nachdem sie in Dressur und Gelände bereits mit 8,5 beziehungsweise 8,6 vorgelegt hatte. Endstand 131,5 Punkte. Silber ging an Weser-Ems I, an Sophia Brinkmann aus Dinklage mit dem bereits 19-jährigen, früher im U21-Sport erfolgreichen Luc M (130,4) und auch die Bronzemedaille blieb vor Ort. Sie ging wie im Vorjahr an Marte Drewenz aus Jemgum mit Tullibards It Takes Time (126,5)..

Komplettiert wurde der Medaillensatz für Weser-Ems I durch Gold in der zweiten Abteilung für Amelie Brockhaus aus Löningen. Die 13-Jährige und ihre achtjährige Stute Summernight Rock setzte sich nicht zuletzt dank einer 8,7 im Gelände in ihrer Gruppe an die Spitze (Endstand 124,6), gefolgt von einer weiteren erfolgreichen Vierkämpferin, Philippa Suttorp und Frizzantino vom Team Westfalen III (123,3). Auf den Bronzerang schaffte es ein Paar aus Mecklenburg-Vorpommern: Raphaela Demiani und Balou’s Olymp (120,9). Pferdesport Deutschland/Hb

Warenkorb

Sie haben 0 Artikel in Ihrem Warenkorb

Warenkorbwert: 0,00€