Leipzig CSI5*: Steve Guerdat hat das Weltcupspöringen gewonnen
Erschienen am 19.01.2026
Start-Ziel-Sieg für Steve Guerdat beim Weltcup in der Messe-Stadt Leipzig.
Mit Albfuehren’s Iashin Sitte (v. Bamako de Muze) war Steve Guerdat der Erste, der beim Weltcup-Springen in Leipzig den 1,60m Parcours fehlerfrei bewältigte, den Frank Rothenberger in die Halle gebaut hatte – und damit musste er auch als Erster das Stechen um den Sieg und den Löwenanteil der 205.000 Euro Preisgeld eröffnen. Der Stilist aus der Schweiz fand die optimale Linie, galoppierte nach 42,21 Sekunden fehlerfrei über die Ziellinie, und die folgenden zehn Konkurrenten bissen sich an dieser Vorgabe die Zähne aus. Als Letzter versuchte es Simon Delestre auf Gatsby du Tillard (v. President), kam ebenfalls schnell und fehlerfrei ins Ziel, aber brauchte dafür 43,25 Sekunden. Das war für den Franzosen Platz zwei, der Erste blieb der Erste, was Steve Guerdat für das Weltcup-Ranking 20 Punkte einbrachte und ihn in der Zwischenwertung auf Platz 10 empor schob. Nummer 1 ist unverändert in der Westeuropa Liga Richard Vogel, der in Leipzig nicht dabei war. Auch aus Mecklenburg-Vorpommern war kein Reiter am Start.
Der Schweizer Steve Guerdat hat in Leipzig den 1,60m Parcours Albfuehren’s Iashin Sitte gewonnen. © Lafrentz
„Ich habe mich als erster Starter im Stechen gar nicht unter Druck setzen lassen. Ich kenne mein Pferd, weiß, wie schnell er ist. Er ist sehr rittig, hat nicht den größten Galopp, deshalb gucke ich gar nicht erst, was meine Kollegen machen. Wir haben auch keine wilden Sachen gemacht, es war eine gleichmäßige Runde, trotzdem hat es am Ende gereicht und darüber freue ich mich natürlich sehr“, sagte der Sieger Steve Guerdat im Anschluss. Der Schweizer hatte schon am Samstag das 1,55m Springen mit der 13-jährigen Stute Is-Minka vor dem Deutschen Gerrit Nieberg und der 11-jährigen Quasimodo Z-Stute IB Queen gewonnen.
Zur lautstarken Freude des Leipziger Publikums auf den vollbesetzten Rängen hatten es auch vier Deutsche in das Elfer-Stechen geschafft. Der Beste von ihnen war erneut Gerrit Nieberg als Dritter auf seinem Ping Pong van de Lentamel (v. Emerald). Er kam nach 44,54 Sekunden ins Ziel, genauso fehlerfrei wie Mario Stevens als Fünfter mit Starissa FRH (v. Stakkato Gold). Dazwischen hatte sich noch Johan-Sebastian Gulliksen mit Colonello (v. Colestus) geschoben.
Sechster wurde Michael Jung, der mit Fischerheros Z (v. Hotspot) zwar nur drei Hundertstel langsamer als der Sieger war, aber unterwegs eine Stange aus den Auflagen rollen ließ. Das gleiche Pech hatte Philipp Schulze Topphoff, der mit Carla NRW (v. Comme il Faut) als Siebter nach 44,06 Sekunden im Ziel war.
Platzierungen gab es in den internationalen von Leipzig für Jörg Möller (Garlitz). Mit Cash () wurde er am Sonntag im Finale der 7-jährigen Youngster Fünfter. Bereits das erste Springen beendete er mit dem Comme il Faut-Sohn auf Rang 5 und am Samstag den 6. Platz. Auf dem 8. Platz beendete der Garlitzer am Donerstag ein 1,45m Springen mit dem 10-jährigen Chevalier (v. Chaman). Im Finale der kleinen Amateur-Tour konnte sich Vivien Göbel (Kirch Mummendorf) mit dem Schimmel Con Hedino am 10. Stelle platzieren.

