Wellington: Siege für Wandres und Hendricks

Erschienen am 17.03.2024

Drombusch und Bluetooth beherrschen das siebte internationale CDI

Mit über 76 Prozent gewannen Frederic Wandres und der Oldenburger Bluetooth OLD den Grand Prix Special beim Fünf-Sterne-CDI in Florida. Foto: Susan J. Stickle

Mit über 76 Prozent gewannen Frederic Wandres und der Oldenburger Bluetooth OLD den Grand Prix Special beim Fünf-Sterne-CDI in Florida. Foto: Susan J. Stickle

Das zehnwöchige Global Dressage Festival in Wellington (Florida) nähert sich seinem Ende. Beim vorletzten internationalen Event drückten die beiden deutschen Paare aus Hagen a.T.W. den Fünf-Sterne-Prüfungen ihren Stempel auf: Frederic Wandres, Chefbereiter auf dem Hof Kasselmann, und Bluetooth OLD gewannen den Grand Prix und den Special, Felicitas Hendricks, Schülerin von Christoph Koschel, ließ mit Drombusch die Konkurrenz in der Grand Prix Kür hinter sich.

Noch bis 31. März dauert das Global Dressage Festival, das insgesamt zehn Turniere, sieben CDI von Drei- bis Fünf-Sterne Niveau und drei nationale Events, vereint. Beim letzten CDI5* durften sich wieder die deutschen Aktiven über Siege freuen. Die erst 23-jährige Felicitas Hendricks, die schon mehrmals die Wintersaison in Amerikas Sunshine State verbrachte, bilanzierte dort ihren achten Saisonsieg auf Grand Prix-Niveau. Im Sattel ihres 13-jährigen Oldenburger Wallachs Drombusch (v. Destano-Dimaggio) beendete sie ihre erste Fünf-Sterne-Kür zu flotter Discomusik mit 77,245 Prozent. Die junge Frau, eigentlich noch in der Altersklasse U25 und dort Europameisterin des Jahres 2023, erlebt nun ihre erste Saison bei den „Großen“. Dass sie völlig zurecht in der Seniorenklasse startet, zeigen ihre Erfolge. In ihrer Kür begeisterten sie und Drombusch mit einem hohen Schwierigkeitsgrad. Auf der Schlusslinie zeigten die beiden eine Passage so exakt wie ein Uhrwerk. Einhändig führte Hendricks den Wallach in der Piaffe zur Grußaufstellung. Begeistert sagte sie: „Ich hatte heute ein super Gefühl, wohl das beste, das ich jemals in einer Kür gehabt habe. Ich habe die Atmosphäre hier sehr genossen. Mein Pferd war in phantastischer Form.“ Nun treten Reiterin und Pferd die Heimreise an, um sich auf die Grüne Saison in Deutschland vorzubereiten.

Auf Platz zwei in der Kür behauptete sich die Schwedin Tinne Vilhelmson Silfvén mit dem Holsteiner Levanto (v. De Chirico-Lorentin), gefolgt von Anna-Christina Abbelen. Wie Wandres arbeitet sie auf dem Hof Kasselmann als Bereiterin. Mit ihrem Oldenburger Samarant-Donnerhall-Sohn Sam Donnerhall erzielte sie 73,895 Prozent.

Im Grand Prix Special führte erwartungsgemäß kein Weg an Frederic Wandres vorbei. Der Olympiakaderreiter und der Oldenburger Wallach Bluetooth (v. Bordeaux-Riccione) waren das mit weitem Abstand stärkste Paar des Turniers. Schon den Grand Prix hatten die beiden mit 76,196 Prozent vor Felictas Hendricks (71,283) gewonnen, auch in der Kür war er seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern weit voraus und wurde von einer Richterin sogar mit über 80 Prozent bewertet. Der 14 Jahre alte Oldenburger, der seit der Europameisterschaft 2023 in Riesenbeck nur beim Weltcup-Turnier in Lyon am Start war, wird nun ebenfalls die USA verlassen. Ende April lockt schließlich Frederic Wandres‘ Hausturnier „Horses and Dreams“ an den Start. Die Plätze zwei und drei sicherten sich die US-Amerikanerinnen Anna Marek mit Fayvel (70,617) und Ashley Holzer mit Hansel (70,149). fn-press / hen

Warenkorb

Sie haben 0 Artikel in Ihrem Warenkorb

Warenkorbwert: 0,00€