Vielseitigkeit: Deutschland gewinnt Nationenpreis-Serie 2022

Erschienen am 10.10.2022

Deutsches Team Vierter in Boekelo

Deutschland gewinnt FEI Nationenpreis Vielseitigkeit 2022. Foto privat

Deutschland gewinnt FEI Nationenpreis Vielseitigkeit 2022. Foto privat

Boekelo/NED (fn-press). Die deutschen Vielseitigkeitsreiter haben die Nationenpreis-Serie 2022 gewonnen. Mit einem vierten Platz der deutschen Mannschaft auf der letzten Station der Serie im niederländischen Boekelo war den Deutschen der Sieg in der Gesamtwertung nicht zu nehmen.

Der vierte Platz bedeutete für Deutschland 70 zusätzliche Punkte und einen Endstand von 450 Punkten in der Nationenpreis-Serie. Insgesamt konnten die deutschen Vielseitigkeitsreiter auf sechs von acht Stationen Punkte sammeln, unter anderem mit einem Sieg in Haras de le Pin in Frankreich und einem zweiten Platz in Arville in Belgien. Auf dem zweiten Platz der Serie landete Italien mit 415 Punkten, gefolgt von Schweden 375 Punkten und Großbritannien mit 350 Punkten.

Stärkste Reiterin für die deutsche Mannschaft in Boekelo war die frischgebackene Mannschaftsweltmeisterin Sandra Auffarth (Ganderkesee), die mit Rosveel einen strafpunktfreien Geländeritt vorlegte und am Ende mit 32,9 Minuspunkten Neunte wurde. Ebenfalls fehlerfrei kam auch Arne Bergendahl (Hamminkeln) mit Luthien durchs Gelände, allerdings verzichtete er am Ende auf den Start im Springen. Fürs deutsche Team punkteten stattdessen die beiden Nachwuchsreiterinnen Emma Brüssau (23, Schriesheim) mit Dark Desire GS (42,4 Minuspunkte/Platz 23) sowie die Sportsoldatin und U21-Mannschafts-Vizeeuropameisterin Libussa Lübbeke aus Wingst mit Darcy F (48,3/Platz 31). Insgesamt kam das Team auf 123,6 Minuspunkte.

Der Sieg im Nationenpreis von Boekelo ging an die Mannschaft aus Großbritannien mit Laura Collett/Dacapo, Rosalind Canter/Izilot DHI, Sarah Bullimore/ Evita AP und Kirsty Chabert/Opposition Heraldik Girl mit 95,7 Minuspunkten vor Neuseeland (101,9) und Frankreich (110,1).

Den Sieg in der Einzelwertung des CCIO4* trug der Neuseeländer Tim Price mit Happy Boy vor dem Briten Tom McEwen und JL Dublin davon. Beide beendeten die Prüfung punktgleich mit ihrem Dressurergebnis von 25,6 Minuspunkten. Wegen des „langsameren“ Geländerittes hatte Price jedoch die Nase vorn. Er war auf der Strecke eine Sekunde näher an der Optimalzeit. Beide Reiter profitierten von einem Springfehler der bis dahin führenden Britin Laura Collett und Dacapo. Diese wurde mit 25,9 Minuspunkten Dritte.

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