Das 54. Spring- und Dressurturnier in Dersekow beginnt

Erschienen am 30.06.2021

(Dersekow). Ab Donnerstag steht die Turnieranlage in Dersekower wieder im Rampenlicht, die sich unmittelbar neben den Gebäuden der Agrar GmbH & Co.KG befindet. 240 Reiter haben für die 34 Prüfungen und Wettbewerbe gemeldet, die sich auf vier Tage bis Sonntag verteilen. Unter den Reitern befinden sich Leistungsträger aus Berlin-Brandenburg wie Z.B. Max-Hilmar Bochert und Udo Verworner. Aus dem eigenen Bundesland sind aktuelle und ehemalige Landesmeister am Start und Reiter die immer für Siege in den schweren Springen gut sind. Dazu zählen Anna Ebel-Jürgens, vierfache Landesmeisterin aus Polzow, Anika Elgert, Landesmeisterin von 2020 aus Karow, Thomas Kleis, zweifacher Landesmeister und Sieger des Hamburger Springderbys von 2009, Ulf Ebel, Landesmeister von 2017 aus Polzow, Paul Wiktor, dreifacher Landesmeister aus Trent/Rügen und auch André Thieme aus Plau am See, die aktuelle Nr. 1 der deutschen Springequipe, die Deutschland bei den Olympischen Spielen in Tokio vertritt, hat noch nachgemeldet.

Auch André Thieme aus Plau am See hat noch für das Turnier in Dersekow nachgemeldet. Bim Pfingstturnier hat er mit Crazy Girl (Foto) den Großen Preis gewonnen. © Jutta Wego

Auch André Thieme aus Plau am See hat noch für das Turnier in Dersekow nachgemeldet. Bim Pfingstturnier hat er mit Crazy Girl (Foto) den Großen Preis gewonnen. © Jutta Wego

Leistung pur also was sich in Dersekow trifft, da ist Spannung garantiert. „Da ich vom Bundetrainer von Rotterdam auf Sopot um delegiert wurde, habe ich Torsten gefragt ob ich noch nach Dersekow kommen kann. Dort sind die Bedingungen immer sehr gut und die Dersekower Crew besteht aus Praktikern und Fachleuten die wissen worauf es uns als Reiter ankommt, deshalb komme ich sehr gerne hierher“, sagt André Thieme. Bekanntlich hat das deutsche Team mit André Thieme beim Fünf-Sterne-Turnier in Sopot den Nationenpreis gewonnen. Beim Pfingstturnier in Dersekow gewann André Thieme den Großen Preis.

Los geht es am Donnerstag auf dem Springplatz mit Prüfungen für junge Pferde. Um 9:00 Uhr ertönt das erste Glockenzeichen zum Start. Es gibt vier Prüfungen von Klasse A bis M. Am Nachmittag ab 15:00 Uhr können sich auch Turniereinsteiger in zwei Wettbewerben betätigen. Auch auf dem Dressurviereck werden am Donnerstag ab 9:00 Uhr schon vier Prüfungen ausgetragen. „Es sind ja Ferien und deshalb können auch für Nachwuchsreiter bereits am Donnerstag Prüfungen stattfinden“, sagt Turnierleiter Tosten Lanske.

Am Freitag gibt es ab 10:00 Uhr vier Springprüfungen von Klasse A bis S (S steht für schwer). Sportlicher Höhepunkt ist um 14:00 Uhr ein Zwei-Phasen-Springen Klasse S, das vom Landwirtschaftsbetrieb Hubertus Lass aus Griebenow und vom Erdbeerhof Enno Glanz aus Hohen Wischendorf präsentiert wird. Enno Glanz ist ein Pferdemann par excellence, der enge Verbindungen zur Familie Lanske pflegt. Auf dem Dressurviereck finden ab 10:00 Uhr drei Prüfungen in den Klassen E und A statt.

Samstag ist der Turnierhöhepunkt für Springreiter der höheren Leistungsklassen. Um 9:00 Uhr beginnt bereits das erste mittelschwere Springen, dem vier weitere Springen folgen. Das Punktespringen Klasse M ab 11:00 Uhr hat Zwei-Sterne-Niveau und der Große Preis, ein schweres Springen mit Stechen, schließ sich um 13:00 Uhr zur besten Publikumszeit an. Danach sind ab 14:30 Uhr nochmal junge Nachwuchsreiter und Reiter der niedrigeren Leistungsklassen in zwei Prüfungen gefragt. Auf dem Dressurviereck werden an diesem Tag ab 10:00 Uhr vier Wettbewerbe auf unterster Ebene ausgetragen.

Am Sonntag geht es bereits um 8:00 Uhr los. An diesem Tag werden sich vor allem die Amateure freuen, die sieben Monat wegen der Pandemie kein Turnier hatten, denen fünf Springprüfungen von Klasse A bis M angeboten werden. Die Prüfungen sind aber auch für Nachwuchspferde der Berufsreiter offen. Tageshöhepunkt ist ein Punktespringen der Klasse M ab 16:30 Uhr. Auch die Dressurreiter fangen um 8:00 Uhr mit einer A-Dressur an, der ab 11:15 Uhr zwei Prüfungen der Klasse L folgen.

Alle sind froh, dass die Reitturniere wieder Fahrt aufnehmen, auch Besucher dürfen wieder dabei sein und sind herzlich eingeladen. Es wird aber appelliert nicht zu leichtsinnig zu werden, denn die Delta-Variante von Covis-19 ist auch bei uns im Land angekommen. (fw)

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