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Nach der Vielseitigkeit starten jetzt Geländepferde in Valluhn

(Valluhn) Der Geländepark am "Valluhner Sack" in Valluhn bei Zarrentin wird das Jahr hindurch viel genutzt. Gerade erst sind die Reiter von einer dreiteiligen Vielseitigkeitsprüfung abgereist, da lädt der Reit- und Fahrverein Valluhn mit Andreas Köster und Roland Cillwik an der Spitze schon zum nächsten Event ein. Am 19. und 20. Juni stehen Geländepferdeprüfungen auf dem Programm. "Dafür haben wir den Park vor 25 Jahren ja errichtet, damit ihn viele Reiter nutzen", sagt Eigentümer Roland Cillwik, ein Freund des Sports mit Pferden im Gelände, der im Dorf Valluhn ein Trakehner-Gestüt betreibt.

Diese beiden Turniertage bedeuten gegenüber solchen Events der letzten Jahre am "Valluhner Sack" eine innovative Änderung. Gab es bisher oftmals eine Geländepferdeprüfung der Klasse A und eine der Klasse L an einem Tag. So sind es diesmal jeweils zwei Prüfungen dieser Klassen, die auf zwei Tage aufgeteilt wurden. "Der Andrang war bisher immer so groß, dass wir die Nennungszahlen begrenzen mussten um alles an einem Tag abwickeln zu können. Eine solche Begrenzung haben wir diesmal nicht. Die A- und L-Prüfungen sind an den beiden Tagen dafür aber gegenseitig gehandicapt. Das heißt, die Pferde die am Samstag in Klasse A eingesetzt werden, sind in der A am Sonntag nicht startberechtigt. In Klasse L ist das ebenso. Dadurch geben wir den Reitern mehr Start- und Wahlmöglichkeiten", sagt Andreas Köster.

Meldeschluss war bereits. Für Samstag sind in Klasse A 48 und in Klasse L 32 Meldungen abgegeben worden. Für Sonntag sind es in Klasse A 47 und für Klasse L 48. Insgesamt haben 70 Reiter gemeldet. Dieses homogene Ergebnis, das auch keine Prüfungsteilung erforderlich macht (das ist ab 51 Nennungen vorgeschrieben) rechtfertigt die Maßnahme der Veranstalter, an zwei Tagen Geländepferdeprüfungen auszutragen und die einzelnen Tage nicht zu überfrachten.

Bei Geländepferdeprüfungen, in denen vier- bis siebenjährige Pferde startberechtigt sind und für Vielseitigkeitsprüfungen aufgebaut werden (deshalb heißen sie auch Aufbauprüfungen), bekommen die jungen Pferde für die Qualität des Galopps, das sichere herangaloppieren und kraftvolle Abdrücken am Sprung, ferner für die Bein- und Rückentechnik über dem Sprung, Wertnoten zwischen 10 und 0. Auf einer Strecke von 1500 Meter stehen 12 (Kl. A) bzw. 15 (Kl. L) feste Hindernisse, einige in Form von Kombinationen. In Klasse A wird dabei ein Tempo von 450 Meter in der Minute und in Klasse L von 500 gefordert. Zum Vergleich: In normalen Springparcours beträgt das geforderte Tempo 325 bis 350 (international auch schon mal 400) Meter in der Minute. Natur- und Pferdefreunde sollten sich die beiden Tage dick im Kalender ankreuzen und zum "Valluhner Sack" kommen. Für Essen und Trinken ist vor Ort gesorgt. (Franz Wego)

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