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Chacco-Blue zum Elitehengst gekürt

Der Chambertin - Contender - Godavari xx-Sohn ist ein Aushängeschild für die Mecklenburger Zucht

Beim 11. Pferdefestival in Redefin wurde der Mecklenburger Hengst Chacco-Blue zum Elitehengst gekürt. Foto: WegoDer 13-jährige Mecklenburger Chacco-Blue wurde vor dem Springen zum Großen Preis beim Pferdefestival in Redefin, in dem er mit Andreas Kreuzer im Stechen Dritter wurde, von Zuchtverbands-Präsident Dr. Manfred Köhler und seinem Vize Dieter Quaas mit der Schärpe des Verbandes zum Elitehengst gekürt. Die Grundlage dafür ist seine hervorragende Nachzucht-Leistung. Viele seiner Nachkommen gehen erfolgreich im Sport und werben für die Mecklenburger Zucht. Zwei von ihnen, die bei Uwe Thomas in Robertsdorf gezogene siebenjährige Stute Chantal und der bei Jörg Hünemörder in Stoffersdorf gezogene gleichaltrige Cosmic Blue waren unter André Plath beim 11. Pferdefestival in Redefin erfolgreich vertreten.

Bei Karl-Heinz Köpp in Groß Stieten erblickte Chacco-Blue das Licht der Welt. "Heinzi" kaufte nach der Wende die Godavari xx-Dispatcher-Dolomit-Stute Godahra II vom Gut Groß Stieten und paarte sie mit Contender an. Aus dieser Anpaarung wurde 1994 Contara geboren, die Mutter von Chacco-Blue. Die Hengste von Kai Gerken in Lastrup, wo seit jüngsten der Dersekower Christoph Lanske als Bereiter tätig ist, hatten es Karl-Heinz schon immer angetan. Deshalb wählte der Hufschmied für seine Contara 1997 den Hengst Chambertin aus, dessen Vater Cambridge Gerken selbst international erfolgreich geritten hat. Das war ein Volltreffer - 1998 wurde aus dieser Anpaarung Chacco-Blue geboren.
Georg Plath (Poel) kaufte ihn und André Plath brachte den Braunen in den Sport. Er war auf Anhieb erfolgreich, gewann als Vierjährige viele Springpferdeprüfungen mit hohen Wertnoten. Die extreme Anwinkelung der Unterarme ist sein besonderes Markenzeichen. Fünfjährig war André Plath mit Chacco-Blue Teilnehmer am Finale des Bundeschampionats. Dann wurde er von Paul Schockemöhle entdeckt und gekauft. Ein Jahr später nahm er unter dem Iren Cameron Hanley erneut am Bundeschampionat teil. Der große internationale Durchbruch kam mit Alois Pollmann-Schweckhorst und seit Ende 2010 wird er nun ebenfalls hocherfolgreich von Andreas Kreuzer geritten.
Die Lebendgewinnsummer hat inzwischen die 200.000 Euromarke überschritten, obwohl seine erste Aufgabe im Zuchteinsatz besteht. Der Springsieger beim 70-Tage-Test 2002 in Neustadt-Dosse (136,61 Punkte) und Zweiter mit 121,30 Punkten insgesamt, hat inzwischen 14 gekörte Söhne. Dazu gehört auch der Mecklenburger Carlo, der zu den Preisrekordlern der letzten P.S.I. Auktion von Paul Schockemöhle in Ankum gehörte und für 665.000 Euro nach Mexiko verkauft wurde. 110 Stuten von Chacco-Blue sind in der Zucht eingetragen. 85 seiner Nachkommen sind im Sport registriert die inzwischen knapp 40.000 Euro gewonnen haben.

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