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Fahrsportfreunde trauern um Horst Gröschel

Am 1. Mai wäre er 70 Jahre alt geworden. Anfang März wurde Horst Gröschel aus Sukow-Marienhof (bei Teterow) mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert, dem weitere Komplikationen folgten. Am 12. März ist der begeisterte Fahrsportenthusiast und Pferdezüchter viel zu früh verstorben. Er hinterlässt seine Ehefrau Jutta, geborene Springer und Zwei Söhne von denen Alf mit seiner Familie in dritter Generation im Elternhaus Springer lebt.

Horst Gröschel ist gebürtiger Güstrower und interessierte sich schon seit frühester Jugend für Pferde. Ehefrau Jutta stammt aus einer Reiter- und Züchterfamilie die ursprünglich in den 1930er Jahren aus dem Oldenburgischen nach Mecklenburg kam. Der Schwiegervater war Züchter und aktiver Fahrer. Dessen Söhne Gerd, Wilhelm und Reinhard (Schwäger zu Horst Gröschel) waren aktive Turnierreiter in der damaligen Sektion Pferdesport Schwetzin. Gerd und Wilhelm kehrten Ende der 1950er Jahre ins Oldenburger Land zurück, wo Wilhelm lange im internationalen Reitstall von Alwin Schockemöhle tätig war.

Horst Gröschel an den Leinen seines Zweispänners. Er brannte für den Fahrsport und ist mit 69 Jahren viel zu früh verstorben. Foto: Jutta Wego

Horst Gröschel begann in Güstrow zum Ende der 1950er Jahre mit dem Reitsport und lernte durch die Reiterfamilie Springer, von denen der ebenfalls viel zu früh verstorbene Reinhard vielfach zu Trainingslehrgängen in Güstrow weilte, dessen Schwester Jutta kennen, die er heiratete. Beruflich war Horst Gröschel später nach Schule und Studium bis zur politischen Wende in verschiedenen Führungspositionen der Landwirtschaft im Kreis Teterow tätig und danach mit Betriebsabwicklungen befasst.

In Sukow-Marienhof übernahm er nach dem Tod seiner Schwiegereltern dessen Bauernhof, baute diesen für seine Familie weiter aus und züchtete Pferde. Vor allem mit der Mars-Tochter Manrita aus Groß Stietener, wo auch die genetischen Wurzeln des weltberühmten Hengstes Chacco-Blue liegen. Seine bekanntesten Zuchtprodukte sind die Lamarc(T.)-Nachkommen Lamberto, Lamadan und Laura.

Ganz in der Nähe von Sukow-Marienhof befindet sich der Ort Nieköhr, in dem die Fahrerfamilie Schildt zu Hause ist. Zu ihr entwickelte sich durch den Fahrsport eine ganz besondere Verbindung und Freundschaft. Die Stute Laura fuhr Mario Schildt eine ganze Zeit sehr erfolgreich in seinen Zwei- und Vierspännern. Kein Turnier wo die Schildts auftraten ohne Horst Gröschel, der ihnen zur Hand ging wo er konnte. Selbst nicht turniersportlich aktiv, fuhr er dennoch freizeitmäßig zweispännig und gehörte zur Gruppe der Fahrsportfreunde des Gestütes Ganschow. Der Verstorbene war auch Leiter der Jagdgenossenschaft Sukow-Marienhof.

Die Fahrergilde aus MV trauert neben seiner Familie besonders um den frühen Tod von Horst Gröschel, ganz besonders Erhard und Mario Schildt mit ihren Familien, sowie alle Mitglieder des PSV Nieköhr. Sie bedanken sich in stiller Trauer bei einem wahren Freund. Ihr und unser aller Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Jutta Gröschel und ihrer Familie. Die Trauerfeier für den Verstorbenen findet am Donnerstag (16.3.) um 13.00 Uhr am Sarg in der Kirche in Jördenstorf statt (Teterower Str. 10, 17168 Jördenstorf) (Franz Wego)

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