34. "Pferd + Hund - Turnier Mühlengeez" auf dem MAZ-Gelände 12.-14.09.2025

Erschienen am 28.08.2025
PDF
Alternativtext eintragen

Großer Preis der Mecklenburgischen Brauerei Lübz - Renaissance der Dressur-Kür Klasse S

Das Reit- und Springturnier auf dem Gelände des Messe- und Ausstellungszentrum in Mühlengeez hat seit Eröffnung des Messegeländes im Jahre 1991 ein ganz besonderes Flair. In diesem Jahr gibt es vom 12. bis 14. September im Rahmen der Mecklenburger Landwirtschaftsausstellung (MeLa) die 34. Auflage. Nur im Corona-Jahr 2020 konnte das Turnier nicht durchgeführt werden. Bis 2019 stets vier Wochen vor der Mela ausgetragen, wird es seit 2021 mit Norddeutschlands größter Landwirtschaftsschau kombiniert. Das begrüßen die Reiter.

Thomas Kleis (Gadebusch), der den Großen Preis der Mecklenburgischen Brauerei Lübz dreimal gewann, sagt: „Durch die Verbindung mit der MeLa reiten wir vor einer großen Zuschauerkulisse, die wir sonst nicht haben. Das tut unserem Sport gut.“

André Thieme ist der Titelverteidiger im Großen Preis, der das Springen 2024 mit Paule S gewonnen hat. Es war seit 2005 bereits sein neunter Sieg im Preis der Mecklenburgischen Brauerei Lübz und von 2022 bis 2024 hat er dreimal infolge gewonnen. © Jutta Wego

André Thieme ist der Titelverteidiger im Großen Preis, der das Springen 2024 mit Paule S gewonnen hat. Es war seit 2005 bereits sein neunter Sieg im Preis der Mecklenburgischen Brauerei Lübz und von 2022 bis 2024 hat er dreimal infolge gewonnen. © Jutta Wego

Insgesamt 16 verschiedene Reiter haben die 33 Großen Preise mit 150cm hohen Hindernissen (Drei-Sterne) gewonnen. 2011 gab es keinen Großen Preis, weil das Turnier witterungsbedingt abgebrochen werden musste. König der Sieger ist André Thieme (Plau). Der viermalige Sieger des Deutschen Springderby von Hamburg und Gewinner des Großen Preises von Aachen 2024 hat den Großen Preis neun Mal gewonnen. Seine Siegesserie begann 2005 mit seinem dreimaligen Derbysieger Nacorde. Neben Thomas Kleis gewann auch Holger Wulschner (Passin) dreimal. Je zweimal schafften das Heiko Schmidt (Neu Benthen), Thomas Voß (Schülp/SH), Siegmar Ströhmer und der 2024 verstorbene Günter Till (beide Neustadt-Dosse). Neun Reiter trugen sich je einmal in die Siegerliste ein, darunter auch der viermalige Goldmedaillengewinner bei Olympischen Spielen, Ludger Beerbaum (Riesenbeck), der 1994 mit Geylord siegte.

Das diesjährige Turnier, das wieder mit dem beliebten Hundesportwettbewerb Agility gekoppelt ist, hat insgesamt 14 Springprüfungen und ist in Touren eingeteilt. Es gibt eine Junior Tour für U18 Reiter mit zwei Stilspringen (95 und 110cm). Die Youngster Tour für 6- bis 8-jährige Pferde besteht aus drei 120, 130 und 140cm Springen (letzteres nur für 7- und 8-jährige Pferde). Die Kleine Tour enthält ein 110 und 120cm Springen. In der Mittleren Tour geht es über ein 130 und zwei 140cm Springen. Das 140cm Springen (Kl. S1*) am Samstag ist als Stilspringen ausgeschrieben.

Die Große Tour besteht aus drei Springen mit Hindernishöhen von 140, 145 (Championat) und 150cm, dem Großen Preis als sportlichem Höhepunkt. In diesem Jahr gibt es eine Renaissance, denn als weiteres Highlight wird die Dressur-Kür der Klasse S auf dem Springplatz stattfinden. Dazu werden vier Reiter(innen) erwartet, die entweder zu den vier Besten im Prix-St.-Georg beim Landesturnier in Redefin oder in der S-Dressur im März in Hohen Wieschendorf gehörten.

Titelverteidiger im Großen Preis ist André Thieme, der das Springen seit 2022 dreimal in Folge gewann. Er ist auch in diesem Jahr wieder dabei und gilt als Topfavorit. Online-Nennungsschluss ist am kommenden Dienstag, dem 2. September. Dann wird sich zeigen, welche Konkurrenten André Thieme das Siegen schwer machen wollen. (fw)


 

PDF

Warenkorb

Sie haben 0 Artikel in Ihrem Warenkorb

Warenkorbwert: 0,00€